Brauchtum & Kultur

Heit bin i a Gailtaler Reiter

Es flößt einem Respekt ein, wenn ein Gailtaler Reiter mit Lederhose und weitem Leinenhemd im Galopp auf ungesattelten Norikerpferden auf einen zukommt. Das Kufenstechen erinnert an ein Ritterspiel. Auch heute noch. Durch ein schmales Spalier, das die Zuseher bilden, preschen die Reiter mit dem schweren Eisenschlägel in der Hand auf die Kufe zu, die es zu zerschlagen gilt. Wem es gelingt, der wird mit einem Kranzl aus Blumen belohnund darf seine Gailtalerin zum Lindentanz führen. Dann richten sich alle Blicke auf die aufwendigen Trachten der jungen Mädchen. Die meisten davon sind Erbstücke, die von Generation zu Generation weitergegeben werden. 

 

 

Dem Brauchtum verbunden: Das Kufenstechen und der Lindentanz sind in über 20 Ortschaften des unteren Gailtales ein fixer Bestandteil des Kirchtagsbrauchtums. 

  • Mai: Feistritz an der Gail
  • Juni: Vorderberg und Micheldorf
  • August: Köstendorf, Mellweg, St. Stefan, Dellach
  • September: Egg
  • Oktober: Vorderberg